EU AI Act
EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (VO 2024/1689) — klassifiziert KI-Systeme in Risikostufen und definiert Pflichten für Anbieter und Anwender.
Der EU AI Act ist seit August 2024 in Kraft und tritt in mehreren Stufen bis 2027 in Anwendung. Er klassifiziert KI-Systeme in vier Risikostufen (verboten, hochriskant, transparenzpflichtig, minimal) und definiert entsprechend abgestufte Pflichten: Transparenz, Dokumentation, Human Oversight, Log-Pflichten. Für DMS-KI (Klassifikation, Extraktion, Chat, Agenten) greifen in aller Regel die Transparenz- und Governance-Pflichten.
In der Praxis heißt das: Nutzer müssen erkennen, wenn KI im Spiel ist; jede KI-Entscheidung muss dokumentiert und für einen definierten Zeitraum aufbewahrt werden; ein Mensch muss die Entscheidung prüfen und übersteuern können. Wer ein KI-System betreibt, ohne diese Fähigkeiten nachweisen zu können, riskiert bei einer Prüfung Nachforderungen — nicht sofort Sanktionen, aber unangenehme Diskussionen.
RecordTailor exportiert das Agent-Protokoll als EU-AI-Act-taugliche PDF: Zeitstempel, Modell, Prompt, Konfidenz, Begründung, Evidence — verkettet in der Audit-Hash-Chain und außerhalb des Systems verifizierbar.